BASF baut das Portfolio an technischen Kunststoffen aus

Der Trend zur Miniaturisierung von elektronischen Bauteilen in Automobilen geht unvermindert voran. BASF hat hier neue Ultradur-Type B4340ZG2 High Speed (HSP) entwickelt, die hohe Fließfähigkeit mit hoher Zähigkeit verbinden und so die mechanischen Eigenschaften von Steckverbindern verbessern. Die Konnektoren der Zukunft werden robuster gegenüber Rissen und Brüchen werden, als das bisher der Fall ist.

Diese Entwicklung ist vor allem für KfZ Steckverbinder interessant, die in Kabelbäumen Anwendung finden und nur schwer zu erreichen und damit aufwändig auszutauschen sind. Bisher ist der Tausch einzelner Endteile mit großem Aufwand und damit hohen Kosten verbunden.



Der PBT-Type von BASF, Typ Ultradur B4340ZG2 HSP, ist für dünnwandige Steckverbinder konstruiert worden und vereint Schlagzähigkeit mit hervorragender Fließfähigkeit. Zusätzlich zeichnet den Ultradur seine guten elektrischen Eigenschaften aus.  Die Kriechstromfestigkeit (oder CTI (Comparative Tracking Index) liegt bei 600 Volt und erlaubt kleinste Abstände zwischen Leiterbahnen in den Steckverbindern.

Der Ultradur B4340ZG2 HSP ist nun im Fachhandel erhältlich.

So machen Sie Ihren Oldtimer für das Frühjahr fit

Noch liegt draußen etwas Schnee und Eis auf den Straßen. Aber schon bald steht der Frühling vor der Tür und mit den ersten Sonnenstrahlen wollen auch die Autofans, insbesondere Oldtimer-Liebhaber, mit ihren Wagen die ersten Spritztouren durchführen.



Erfahrene Fahrzeughalter wissen, dass man nicht einfach aus der Garage in den Straßenverkehr starten sollte. Nach Monaten in der Garage sollte man den Zustand des Fahrzeuges ruhig einmal überprüfen. Das gilt insbesondere für die sicherheitsrelevanten Dinge am Auto tun.

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Als erstes sollte man die Bremsschreiben prüfen. Diese setzen schon nach kurzer Zeit Flugrost an. Dieser lässt sich bei einer ersten Fahrt ganz leicht durch mehrere Bremsvorgänge entfernen. Natürlich sollte man das nur tun ohne andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden. Auch die Bremsflüssigkeit sollte man überprüfen und gegebenenfalls nachbessern.

Wenn die Motorhaube wegen der Bremsflüssigkeit schon auf ist, sollte nach natürlich auch den Ölstand prüfen. Einen Winter übersteht das Öl, bei längerer Standzeit sollte man erwägen, einen kompletten Ölwechsel zu machen.

Des Weiteren sollte man die Steckerverbinder prüfen und defekte oder korrodierte KfZ Stecker austauschen. Oldtimer haben zwar in der Regel wenige Stecker, aber auch bei diesen ist ein perfekter Sitz für die Sicherheit durchaus wichtig.

Des Weiteren sind auch die anderen Betriebsflüssigkeiten zu prüfen. Neben Öl und Bremsflüssigkeit sind dies Kühlflüssigkeit und Scheibenwaschwasser (soweit vorhanden).

Beseitung von Schmutz und Streusalzresten

Wenn der Oldtimer im Winter auf den Straßen unterwegs war, sind evtl. Reste von Streusalz und grober Schmutz am Wagen. Sollte eine Waschstraße nebst Unterbodenwäsche keine Abhilfe schaffen, ist Handarbeit gefragt. Für kleinere Rostflecken gibt es im Fachhandel eine spezielle Knete. Rost auf Bremscheiben, z.B. von http://www.ate.de/ kann man wie oben erwähnt durch Benutzung entfernen.

Auch die Gummidichtungen der Türen sollte man mit einer Nitroglycerin-Lösung (gibts für wenige Euro im KfZ-Fachhandel) einstreichen.

Einmal pro Saison sollte man auch die Leitungen und Schläuche auf Risse und Löcher überprüfen und ggfs. austauschen. Bei einem Cabrio sollte auch das Verdeck auf Undichtheiten geprüft werden.

Sonstige Vorbereitungen

Hat der Oldtimer noch Tüv? haben Sie das Saisonkennzeichen beantragt? Last but not least sollte der Reifendruck geprüft werden. Ist alles in Ordnung, steht einre neuen Fahrvergnügen in 2015 nichts nach.

Stecker für LKW und andere Großfahrzeuge

Oft liest man im Zusammenhang mit Steckverbindern von Autos, in der letzten Zeit auch besonders im Zusammenhang mit der Elektromobilität (elektrische betriebene Fahrzeuge und Hybridautos). Aber auch in LKW, Bussen und Einsatzfahrzeugen, sogar bei militärischen Fahrzeugen, sind KfZ-Stecker nicht mehr wegzudenken.



Denn auch diese Fahrzeuge haben immer mehr Sensoren und elektrische Geräte ihren Platz. Von der Navigation über die Sitzheizung bis zum Airbag.

Dabei sind die Anforderungen an Steckverbinder für Lastkraftwagen noch um ein vielfaches höher als für PKW. Während ein Stecker bei einem Auto mindestens 15 Jahre und/oder 240.000 Kilometer aushalten muss, geht man bei LKW bei gleicher Laufzeit von mindestens 1.500.000 Kilometer aus.

Video über den Ausbildungsberuf des KfZ-Mechatroniker für LKW

So lernen schon Azubis von Anfang an, Steckerverbindungen richtig zu verarbeiten und anzuschliessen. Für angehende KfZ-Mechatroniker gehören Elektronik und die Stecker zum kleinen 1×1 wie das Alphabet für einen Grundschüler.

Zu den führenden deutschen Herstellern gehört Bosch. Die Firma Deutsch Connectors ist übrigens amerikanisch.

Wie weltweite Pannenstatistiken beweisen, sind defekte Stecker und andere Elektronikprobleme die häufigste Ursache für liegengebliebene oder nicht startende Fahrzeuge. Das gilt sowohl für PKW als auch für LKW.

Mitte Juni 2015 findet in Würzburg der 9. Anwenderkongress für Steckverbinder statt. Ich freue mich schon auf den Besuch und werde wieder praxisorientierte Vorträge zu technischen Aspekten hinsichtlich Design und Einsatz moderner Steckverbinder zu hören.